Zentrum für Klinische Ernährung Stuttgart

Interview mit Detlev (44 Jahre)

Wie sind Sie auf das Optifast 52-Programm aufmerksam geworden?

Durch einen Freund und Arbeitskollegen, der damit starten wollte und mich einlud, ihn zu begleiten. Bei mir war es ja so, dass ich aufgrund einer ganzen Batterie verschiedener Medikamente kontinuierlich und massiv an Gewicht zugelegt hatte. Was ich einnehmen musste um meine diversen Krankheitsbilder in den Griff zu bekommen, schlug sich negativ auf meinen Fettstoffwechsel nieder. Plötzlich hatte ich 20 Kilo zu viel auf den Rippen und der Kardiologe riet mir, dringend abzunehmen.

Was war Ihr erster Eindruck im Optifast Zentrum Stuttgart?

Ich bekam sehr schnell einen persönlichen Eindruck davon, dass es hier menschlich und fachlich, kompetent und freundlich zugeht. Im Gespräch vor Ort wollte ich genau wissen, was hier denn anders gemacht wird als in anderen Programmen und was das Besondere des Angebots eigentlich ist. Ausschlaggebend war für mich die umfassende Begleitung und Betreuung über einen langen Zeitraum und mit zahlreichen Experten im Team – denn jeder Mensch mit Übergewicht hat Jahre vorher versucht, das Problem alleine zu bewältigen.

Also haben Sie sich prompt für das Programm entschieden…

Ja und den Vertrag gleich unterzeichnet. Für mich war es ein persönliches Druckmittel, jede Woche bei der Gruppe zu erscheinen, mein Gewicht kontrollieren zu lassen, mich in gewisser Weise auch zu rechtfertigen. Wir Schwaben sagen ja: was nix kostet ist nix wert. Daher war es ein Antrieb, das Programm konstant und gewissenhaft auch wahrzunehmen – da ich es ja bezahle. Dass das durchaus sinnvoll ist, kann ich heute bestätigen. Das Programm lebt von den wöchentlichen Sitzungen mit den jeweils unterschiedlichen Themen in der Ernährungsberatung, den Sportstunden, den psychologischen Gesprächen und auch den Kochabenden.

Wie war der Einstieg mit den Beuteln?

Die ersten Tage waren hart. Ich hatte zwar keinen körperlichen Hunger aber diverse Gelüste. Ich habe mir gesagt: andere schaffen das, also ich auch! Tatsächlich hat sich dann gezeigt, wie einfach und schnell es funktioniert. Und die Zeit, die man durch die Beutel und das Nicht-Kochen spart, habe ich strikt in Bewegung investiert. Da ich das Programm ja mit meinem Arbeitskollegen absolviert habe, konnten wir uns gegenseitig immer wieder ermutigen. Allein hätte ich es vermutlich nicht durchgehalten. Daher ist die Gruppe so wichtig, alle Mitstreiter unterstützen sich gegenseitig sehr intensiv. Und auch das Optifast-Team stand jederzeit zur Verfügung, vor Ort ebenso wie am Telefon und per Email – egal wann welche Fragen oder Unsicherheiten auch aufgetaucht sind.

Welchen entscheidenden Vorteil brachten die Gruppenabende mit sich?

Ich habe mich jede Woche auf die gemeinsame Zeit gefreut. Wir waren ein sehr inhomogenes Team aus ganz vielen verschiedenen Persönlichkeiten. Es hat viel Spaß gemacht, miteinander das Thema Abnehmen anzugehen und die schnellen Erfolge zu erleben. Ich habe extra Dienste getauscht, um möglichst nicht an den Terminen zu fehlen. Das war mein Abend, der gehörte mir, da habe ich für mich etwas getan. Wir haben viele Erfahrungen ausgetauscht – und später auch Rezepte oder Einkaufstipps. Wir sind zusammengewachsen und es haben sich sogar Freundschaften daraus entwickelt.

Was hat sich bis heute verändert?

Ich habe 21 Kilo verloren und halte mein neues Gewicht. Was ich bei Optifast gelernt habe, hat sich in mir manifestiert. Ich will auch meinem Umfeld weiterhin zeigen, dass es funktioniert. Ich habe massiv an Gewicht verloren und massiv an Lebensqualität gewonnen. Ich bin fit – aber das muss ich mir bewahren und im Alltag weiterhin viel Aktivität integrieren. Ein Beispiel: Mein Büro ist im Erdgeschoss, aber ich gehe auf die Toilette im dritten Stock – so bringe ich ganz einfach Bewegung in den Alltag.

Und wie ist es aus medizinischer Sicht?

Blutwerte, Cholesterin, Blutdruck – das hat sich alles dermaßen verbessert, dass ich den größten Teil der Medikamente absetzen konnte. Meine Fettleber ist verschwunden. Das Optifast-Programm war daher auch aus medizinischer Sicht das Beste, was mir passieren konnte. Ich habe außerdem an der Studie im Zentrum für Klinische Ernährung Stuttgart teilgenommen. Dabei werden über einen längeren Zeitraum Daten gesammelt und ausgewertet. Das wird dabei helfen, Optifast weiterhin wissenschaftlich zu belegen und auch den Haus- und Fachärzten als ein Angebot zu eröffnen, das sinnvoll und langfristig erfolgreich ist. Ich kann es nur vielen Menschen wünschen, die aus gesundheitlichen Gründen dringend abnehmen müssen, dass sie den Zugang zu Optifast finden.

Ist Ihr Essverhalten heute anders?

Ich kann viel mehr essen als früher – aber eben das Richtige. Ich entscheide mich für 600 Gramm frisches Gemüse anstatt für eine Laugenbrezel. Und ich habe viele neue Produkte für mich entdeckt. Was geht, was kann ich mir leisten, was muss ich berücksichtigen – das habe ich im Programm gelernt und kann es täglich anwenden. Inzwischen kann ich gut abschätzen, was passt und was nicht – sogar in der Kantine beim Mittagessen. Plötzlich schmecken mir auch Sachen, die ich 40 Jahre lang gemieden habe – zum Beispiel mageren Käse. Die Geschmacksnerven haben sich verändert, ich brauche gar kein Salz mehr.

Was raten Sie Interessenten?

Man muss sich auf das Programm einlassen, wer zu viele Bedenken hat oder skeptisch ist wird es schwer haben. Schließlich geht es darum, komplett mit den eigenen Gewohnheiten zu brechen. Dazu braucht es einen starken Willen und die Entscheidung, dass man tatsächlich etwas verändern möchte. Wer einen BMI über 30 hat und sagt er fühle sich wohl, der ist nicht ehrlich. Ich kann Optifast jedem empfehlen, der ernsthaft und dauerhaft abnehmen will.

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